Die Verwandlung von Senator Rand Paul, Kentucky U.S.

Source: prezography.com

Rand Paul, Sohn von Ron Paul, hat sich kürzlich in einem sehr einseitigen Interview mit Luke Rudkowski, Wearechange, von seiner politischen Seite gezeigt. Der Senator von Kentucky war nicht bereit Antworten zu geben. Antworten die er schon einmal gegeben hat. Das war aber noch vor seinem politischen Aufstieg innerhalb der Republikaner, unter anderem zum Senator von Kentucky im Jänner 2011. Für eine erfolgreiche Politkarriere ist die Entwicklung von Rand sehr bezeichnend – Warum?

Viele Unterstützer vom “Ron Paul Movement” sind eigentlich davon ausgegangen, dass der Sohnemann Rand die Agenda weiterführen kann. Dem ist offensichtlich nicht so. Spätestens seit seinem offiziellen Bekenntnis für Mitt Romney’s Kampagne via FOX News sollte das jedem bewusst sein. Rand ist nicht dieselbe Person wie Ron. Der Vater von Rand ist ein “Libertarian”, der Probleme anspricht, an solche sich ansonsten niemand aus den zwei Parteien in den U.S. heranwagt (FED, FIAT Geld, Israel, etc.). Dieser Artikel ist aber nicht über die Inhalte und Werte von Ron Paul, sondern über seinen Sohn Rand, der sich nach außen auch immer für diese Werte stark gemacht hat und seinen Vater dabei unterstützte.

2010, als Rand noch nicht Senator war, hatte er folgende Meinungen zum Federal Reserve System, Goldman Sachs und der Bilderberg Group. Damals gab er ein Interview (siehe unten) ebenfalls mit Luke Rudkowski von Wearechange, indem er sich offenkundig für eine Prüfung der amerikanischen Zentralbank aussprach, die sich im Privatbesitz der Banken befindet. Darüber hinaus, erklärt er sehr selbstbewusst, dass die Mitglieder der Bilderberger die Regierung nur zu deren persönlichen Vorteil manipulieren würden. Er führt weiter aus, dass Goldman Sachs viel Geld verdient, weil die großen Banken zum Leidwesen der Steuerzahler direkte Geschäfte mit der FED machen würden (vgl. Rand Paul Interview, 2010). Das ist schon beachtlich, weil die meisten Politiker, Wirtschaftsbosse und Medienvertreter über die Bilderberger überhaupt keine öffentlichen Stellungnahmen abgeben.

Mitt Romney, Präsidentschaftskandidat 2012, wurde durch das Hotelpersonal beim diesjährigen Bilderbergtreffen in Chantilly, Virginia, gesichtet. Selbstverständlich steht Romney nicht auf der offiziellen Teilnehmerliste, doch diese Übersicht ist aber ohnehin nur eine Farce. Romney selbst hat seine Teilnahme weder verneint noch bestätigt (vgl. Guardian, 2012). Darüber hinaus wird die Kampagne von Romney von den großen Banken finanziert. Laut einer Auflistung von der Federal Election Commission sind die Topspender für Romney’s Kampagne Banken, vor allem Goldman Sachs ist mit über einer halben Million USD ganz vorne mit dabei (vgl. opensecrets.org, 2012). Das sind aber nur die offiziellen Zahlen. Romney ist aber offensichtlich ein Kandidat, der sicherlich nicht gegen seine Unterstützer Gesetze verabschieden würde und zudem ist er ein Bilderberger. Das erhöht außerdem seine Chancen auf das Präsidentenamt im Herbst.

Rand Paul hatte seine Meinung zu Goldman und zu Bilderberger. Offensichtlich hat sich das geändert. Jetzt ist Rand Paul großer Supporter von Mitt Romney. Er unterstützt einen Politiker, der für eine Politik eintritt, mit dieser aber Rand Paul ursprünglich überhaupt nicht konform war. So ändern sich die Zeiten. Insider gehen davon aus, das Rand sich große Hoffnungen auf das Amt des Vizepräsidenten macht (vgl. infowars.com, 2012).

Zum guten Glück gibt es immer mehr ehrenhafte Journalisten da draußen, die sich selbst als „Organic Journalists“ bezeichnen. Luke Rudkowski von Wearechange ist einer von ihnen. Er stellt die wirklich relevanten Fragen den betreffenden Personen direkt und selbstbewusst, bleibt dabei dennoch stets höflich und respektvoll. Luke befragte Rand Paul über seine Befürwortung für Romney, er wollte nur seine Meinung darüber wissen. Sehen Sie selbst wie Rand reagierte. Genau das ist das Problem, wenn man auf die Karriereleiter in der Politik aufspringt (vgl. Rand Paul Interview, 2012). Rand Paul hat seine wirklich demokratischen Ideale verworfen, um politisch voranzukommen. Die Verwandlung ist nahezu perfekt. Bleibt abzuwarten ob sein Vater Ron dazu noch ein Statement abgeben wird.

Rand Paul 2010, bevor seiner Berufung in den Senat

Rand Paul 2012, nach seiner Bekräftigung für Romney

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